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Newsticker


2010.03.12.13:23

Steuerzahlerbund fordert mehr Transparenz bei Auslandsreisen

Der Steuerzahlerbund hat die Bundesregierung aufgefordert, mehr Transparenz bei Auslandreisen von Kanzlerin und Ministern herzustellen. Geschäftsführer Reiner Holznagel forderte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe), die Kostenberechnung für mitreisende Delegationen aus Wirtschaft, Kultur und Verbänden zu überprüfen. Diese müssen nach Angaben des Auswärtigen Amtes für Reisen mit der Flugbereitschaft 30 Prozent des Normaltarifs der Lufthansa bezahlen. "Das ist zu wenig", sagte Holznagel. "Völlig inakzeptabel" nannte er die kostenfreie Mitreise persönlicher Begleitpersonen von Regierungsmitgliedern. Dies wäre nur vertretbar, wenn das offizielle Protokoll deren Mitreise vorsieht.


2010.03.12.13:07

Verbraucherschützer kritisieren Werbung auf Kinder-Internetseiten

Verbraucherschützer haben nicht ausreichend gekennzeichnete Werbung auf Internetseiten für Kinder kritisiert. "Werbung kommt auf Kinderseiten oft als Wolf im Schafspelz daher", erklärte der Vorstand der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), Gerd Billen, am Freitag in Berlin. Die Verbraucherschützer kritisieren, dass viele Anbieter von Kinderportalen nicht ausreichend zwischen Werbung und redaktionellem Inhalt trennen.


2010.03.12.13:04

Japans Kronprinz Naruhito füttert blindes Nashorn in Kenia

Japans Kronprinz Naruhito hat seinen Besuch in einem kenianischen Naturschutzgebiet sichtlich genossen: Der 50-Jährige begann seinen zweiten Tag in dem ostafrikanischen Land mit einer frühmorgendlichen Fahrt in das Wildtier-Reservat Ol Pejeta, in dem Impala-Antilopen, Löwen und Warzenschweine leben. Besonders taten es Naruhito am Freitag offenbar die vom Aussterben bedrohten Nashörner an: er fütterte ein blindes Spitzmaulnashorn namens Baraka und näherte sich zwei weiblichen Breitmaulnashörnern, Fatu und Najin. Dabei schoss der strahlende Prinz zahlreiche Fotos von den Tieren. Anschließend pflanzte Naruhito zusammen mit der Friedensnobelpreisträgerin und Umweltaktivistin Wangari Maathai einen Baum im Sweetwaters Camp in dem Naturschutzgebiet.


2010.03.12.12:49

Flugbegleiter von British Airways kündigen mehrtägige Streiks an

British Airways (BA) droht Ende März ein mehrtägiger Streik der Flugbegleiter. Die Gewerkschaft Unite teilte am Freitag mit, die Flugbegleiter würden im Zeitraum vom 20. bis zum 30. März an sieben Tagen die Arbeit niederlegen - vom 20. bis zum 22. und vom 27. bis zum 30. März. Um Ostern herum werde es wie versprochen keine Streiks geben, nach dem 14. April aber seien weitere "Aktionen" möglich. Laut Gewerkschaft will die BA Stellen beim Kabinenpersonal streichen, die Löhne für zwei Jahre einfrieren und neu eingestellte Beschäftigte schlechter bezahlen.


2010.03.12.12:43

Tote nach Dammbrüchen in Kasachstan - Tausende evakuiert

Nach dem Bruch von zwei Dämmen infolge der Schneeschmelze sind in Kasachstan offenbar mehrere Menschen ums Leben gekommen. Genaue Zahlen gebe es aber noch nicht, erklärte das Katastrophenschutzministerium am Freitag. Tausende Menschen seien aus der Gegend um die frühere Hauptstadt Almaty evakuiert worden. Demnach brach am Donnerstag ein Damm an einem Wasserreservoir im Bezirk Aksuiski nördlich von Almaty, die Wassermassen überfluteten ein Dorf mit 3000 Einwohnern. Diese seien in ein Nachbardorf gebracht worden.


2010.03.12.12:36

Panisches Wildschwein bricht durch Glastür und verwüstet Wohnzimmer

Ein panisches Wildschwein ist im rheinischen Zülpich durch die geschlossene Terrassen-Glastür eines Einfamilienhauses gestürmt und hat anschließend Teile des Wohnzimmers verwüstet. Die Hausbewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und die Wohnungstüren verschließen, wie die Polizei Euskirchen am Freitag mitteilte. Nachdem es einen Schaden von rund 3000 Euro angerichtet hatte, rannte das Wildschwein wieder ins Freie und wurde dort von einem Jäger und Polizeibeamten erlegt.


2010.03.12.12:35

Thierse fordert Papst-Entschuldigung zu Missbrauch

Angesichts des Missbrauchskandals in der katholischen Kirche hat Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) Papst Benedikt XVI. zu einer Entschuldigung bei der Opfern aufgefordert. "Ich denke, es wäre angemessen, wenn der Papst für die Übeltäter in katholischen Einrichtungen in Deutschland ein öffentliches Wort des Bedauerns und der Bitte um Entschuldigung ausspricht", sagte Thierse am Freitag im rbb-Inforadio. Natürlich sei eine materielle Entschädigung der Opfer wichtig. Den Betroffenen würde es aber viel mehr Genugtuung verschaffen, wenn "wirklich aufgeklärt wird - und Konsequenzen gezogen werden".


2010.03.12.12:32

Mindestens 39 Tote bei Doppelanschlag in Pakistan

Bei einem Doppelanschlag auf einen Militärkonvoi in der ostpakistanischen Stadt Lahore sind am Freitag mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden 95 weitere Menschen bei den Anschlägen in der Nähe eines belebten Marktes verletzt. Die beiden Selbstmordattentäter zündeteten demnach ihre Sprengsätze im Abstand von 15 Sekunden. Ein ranghoher Militärvertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP, unter den Todesopfern befänden sich auch fünf Armeeangehörige.


2010.03.12.12:30

Frau und Tochter von US-Senator Reid bei Autounfall verletzt

Die Frau und die Tochter des demokratischen US-Senators Harry Reid sind bei einem Autounfall zum Teil schwer verletzt worden. Wie das Büro des Mehrheitsführers der Demokraten im US-Senat am Donnerstag (Ortszeit) in Washington mitteilte, wurde seine Frau Landra Reid an Hals- und Rückenwirbeln verletzt, seine Tochter Lana Reid-Barringer erlitt eine Verletzung am Hals sowie Schnittwunden im Gesicht.


2010.03.12.12:23

Japanischer Bürgermeister nimmt Elternzeit - für zwei Wochen

Um als gutes Beispiel voranzugehen, nimmt ein japanischer Bezirksbürgermeister Elternzeit - für ganze zwei Wochen. Hironobu Narisawa kündigte am Donnerstag in Tokio an, er werde ab Anfang April zwei Wochen bei seinem Sohn bleiben. "Ich möchte etwas von meiner Vaterschaft haben." Nach dem Gesetz können in Japan Väter genauso wie Mütter bis zu ein Jahr Elternzeit nehmen und erhalten dabei eine Ausgleichszahlung von 50 Prozent ihres Gehalts. Nur 1,2 Prozent der Väter nutzen diese Regelung jedoch.


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