Nach den ergebnislosen Verhandlungen über eine Koalitionsregierung in Griechenland wird am 17. Juni ein neues Parlament gewählt. Bis dahin führt der Pikrammenos das Land an, darf aber keine internationalen Entscheidungen treffen. Im Notfall sind Beratungen mit den Parteivorsitzenden möglich.
Johannes Kahrs, Sprecher des einflussreichen konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, sieht in der Entlassung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen von der CDU das Scheitern der schwarz-gelben Koalition. Konsequenzen dieses Scheiterns sollten seiner Meinung nach Neuwahlen sein.
Das "Blockupy"-Bündnis will sich seinen Proteste gegen Kapitalismus, Banken und die Krisenpolitik der EU nicht vollständig verbieten lassen. Am Donnerstag werden trotz richterlich beschlossenen Verboten Aktionen stattfinden. Die Veranstalter haben einen Zug durch Frankfurt geplant.
Norbert Röttgen ist nicht länger Umweltminister der Bundesrepublik Deutschland. Das hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Nachmittag in einer knappen Erklärung verlauten lassen. Nachfolgen soll der bisherige parlamentarische Geschäftsführer Peter Altmaier, in den die Kanzlerin "große Zuversicht" setzt.
Eine russische Sojus-Raumkapsel mit drei Astronauten an Bord hat zwei Tage nach dem Start vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Viereinhalb Monate soll die Besatzung im All arbeiten, bevor sie wieder den Heimweg Richtung Erde antritt.