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Judith Holofernes will dosierten Erfolg

Foto: ddp images/AP
Judith Holofernes, die intelligente und bodenständige Frontfrau von Wir sind Helden steht gar nicht so sehr auf den ganz großen Erfolg. Zumindest einige Aspekte davon findet sie einfach nur anstrengend. Daher hat sie sich bewusst und - fast - freiwillig gegen eine internationale Karriere entschieden.


Sie wisse aus Erfahrung, dass ein bestimmtes Level von Erfolg für sie anfange, mehr anstrengend als beglückend zu sein: "Je mehr die Leute etwas von dir wollen, desto mehr Arbeit ist es. Und das ist mit zwei Kindern schwer zu vereinbaren", betonte die zweifache Mutter in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" laut Vorabmeldung vom Freitag. Es sei "nicht besonders gut für die Seele, wenn so viele Leute Interesse an einem anmelden", fügte die 33-Jährige hinzu. Der Erwartungsdruck vonseiten der Industrie und der Fans sei "irre hoch".


Keine internationale Karriere

Nicht zuletzt aus diesen Gründen erteilte Holofernes einer internationalen Karriere eine Absage: "Natürlich kriegen wir manchmal Welteroberungsgelüste", erzählte sie. Im Internet sei das Gästebuch der Band voll von Einträgen aus fernen Ländern und manchmal schaue die Gruppe ein bisschen neidisch auf befreundete Bands, die die Hälfte des Jahres mit dem Goethe-Institut in der Welt herumreisten, fügte die Sängerin hinzu. Aber mit den Kindern sei "der Zug einfach abgefahren".



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(ili/DAPD,30.07.2010 11:52)

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