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EU knüpft Opel-Hilfen an Bedingungen

Foto: AFP
Die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hat die Bewilligung staatlicher Hilfen für den angeschlagenen Autobauer Opel an strenge Auflagen geknüpft. Entscheidend sei, ob der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) nachweisen könne, "dass die europäischen Töchter mittelfristig ohne staatliche Beihilfen überleben können", sagte Kroes dem "Handelsblatt". "Für uns spielen Standorte keine Rolle."


GM hatte die Sanierungskosten für Opel mit 3,3 Milliarden Euro veranschlagt. Der US-Konzern hofft, 2,7 Milliarden Euro davon in Form von Staatshilfen zu erhalten. Bislang habe noch keine Regierung Beihilfen zur Genehmigung in Brüssel angemeldet, sagte Kroes der Zeitung. Sie erwarte allerdings, dass dies noch geschehen werde. Beihilfen seien zudem nur vertretbar, "wenn das Geld in die Entwicklung innovativer umweltfreundlicher Produkte fließt", sagte sie.


Opel steckt seit mehr als einem Jahr in einer tiefen finanziellen Krise und soll daher grundlegend saniert werden. Ende vergangenen Jahres hatte Opel angekündigt, deswegen in Europa insgesamt 8300 Stellen abbauen zu wollen. 4000 Stellen sollen alleine in Deutschland wegfallen. Kürzlich hatte der Autobauer zudem das Aus für das Traditionswerk in Antwerpen in der nordbelgischen Provinz Flandern bekanntgegeben.


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Das Thema in Bildern:

(kram/AFP,07.02.2010 18:23)

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