Dies werfe Webers einzigen Konkurrenten um den Spitzenposten, den Italiener Mario Draghi, aus dem Rennen. Seit Wochen werde darüber spekuliert, dass Draghi chancenlos sei, sollte der Vizeposten an Constâncio gehen. Die EU-Finanzminister sollen bei ihrem Treffen am 15. und 16. Februar über die Besetzung des EZB-Vizepostens entscheiden.
Die Nachfolge des amtierenden EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet stehe formal zwar erst nächstes Jahr zur Entscheidung an, berichtet die "Wiwo" weiter. Die Wahl von Constâncio aber würde Bundesbank-Präsident Weber den Aufstieg an die Spitze der EZB sichern. Merkel habe dafür auch die Unterstützung Frankreichs.
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