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Angst kursiert an den Börsen

Foto: DDP/AFP
Die Furcht vor Konsequenzen der teils hohen Staatsschulden in Europa haben die Börsen weltweit abrutschen lassen. Der Deutsche Aktienindex stand am Freitagabend 1,3 Prozent im Minus bei 5.458 Punkten, der Dow Jones in New York 0,2 Prozent bei 9.978 Zählern. Auch die Börsen in London, Paris und Madrid lagen bis zu 2,4 Prozent niedriger als am Vortag. Die Märkte in Asien hatten teilweise sogar mit einem Minus von über drei Prozent geschlossen.


Sorgen machte den Börsianern vor allem die hohe Verschuldung der europäischen Staaten Griechenland, Spanien und Portugal. Auch die vergleichsweise schlechten Arbeitslosenzahlen in den USA sorgten für keine gute Stimmung bei den Händlern.


Euro sinkt

Entgegen den Erwartungen setzte sich der Verlust an Arbeitsplätzen in den USA im Januar fort, landesweit handelte es sich um etwa 20.000 Stellen. Unter der schlechten Stimmung litt auch der Euro, der am Abend bei 1,3639 Dollar und damit auf dem tiefsten Stand seit Mai 2009 notierte. Erdöl wurde ebenfalls billiger, ein Fass kostete am Abend in New York 72,80 Dollar und damit 34 Cent weniger als am Vortag.


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Aktuelle Kommentare zu diesem Artikel

  • 06.02.2010 12:44:07 von Ping Pong:
    DIE LUFT IST 'RAUS, ein letztes Aufbaeumen und das wars dann erst 'mal...
  • 05.02.2010 20:29:31 von Michael:
    Sieht aus, als wäre der Euro schon die wichtigste Währung. Das riesen US-Staatsdefizit und der bislang schwache Dollar haben die Börsianer zumindest nicht sonderlich interessiert.


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(dos/AFP,05.02.2010 17:49)

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